zum Menü Startseite
Freiburger Münster

Alter Friedhof

Der alte Friedhof im Stadtteil Neuburg ist längst stillgelegt und hat heute einen parkartigen Charakter. Auf dem Friedhof befinden sich Begräbnisstätten aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Dies lässt in die Grabkultur dieser Zeit einblicken und das damalige Glaubensbewusstsein nachvollziehen. Sehen Sie in die Zeit des Barock bis hin zum Neoklassizismus zurück.

Johann Christian Wentzinger ist es zu verdanken, dass der alte Friedhof noch in dieser Form existiert. Zu Lebzeiten versprach er, sein gesamtes Vermögen dem Freiburger Stiftungsfond zu vererben, wenn sein Grab auf ewige Zeit auf dem alten Friedhof gesichert sei.

Unter anderem finden sich die Gräber von Ferdinand Weiß, Hermann von Greifenegg, Maria Antonia Gertrudis von Zea Bermudez y Colombi... Ihnen zu Ehren wurden auch einige Sehenswürdigkeiten, Straßen und Plätze in Freiburg benannt.

Das Grab einer jungen Frau, welche im Jahre 1867 verstarb ist sehr bekannt. Bei dem Grab handelt es sich um jenes steinerne Mädchen mit dem leichten Lächeln an der Ostmauer. Das Geheimnisvolle: Das Grab wird fast täglich mit frischen Blumen geschmückt (siehe Bild). Über den Spender gibt es eine Vielzahl von Legenden.
Caroline Christine Walter verstarb im Alter von nur 16 Jahren an einer Tuberkulose Erkrankung. Das Grab ist ein großzügiges Geschenk ihres Schwagers, der das Grabmal der preußischen Königing Luise nachempfinden ließ. Schon rund 150 Jahre ist das nun her und seither schmücken frische Blumen das Grab der jungen Schöhnheit tagein und tagaus. In der rechten Hand hält sie ein Buch mit der Inschrift: "Es ist bestimmt in Gottes Rath, dass man vom Liebsten was man hat, muss scheiden.". Es lässt erahnen wie schmerzlich der frühe Abschied gewesen sein musste.


Alter Friedhof