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Freiburger Münster

Neue Synagoge

Nach Ende des zweiten Weltkrieges 1945 kehrten nur wenige Juden nach Freiburg zurück, doch es konnte eine kleine jüdische Gemeinde gegründet werden. Bis heute ist die Zahl der jüdischen Freiburger stark gewachsen und auch die Gemeinde fand zahlreiche neue Mitglieder.

Da in der Pogromnacht 1938 die alte Synagoge in Flammen aufging plante das Stadtbauamt bereits 1945 einen geeigneten Platz, für den Neubau einer Synagoge, mit ein.
An den Platz der alten Synagoge wurde ein neues Kollegiengebäude für die Universität erbaut. Am ehemaligen Synagogenplatz erinnert heute eine Gedenktafel an das alte Gebäude. Die runde Bronzetafel befindet sich vor dem Kollegiengebäude II und trägt die Aufschrift: "Hier stand die Synagoge der israelitischen Gemeinde Freiburg, erbaut 1870. Sie wurde am 10. November 1938 unter einer Herrschaft der Gewalt und des Unrechts zerstört."

Zur Überbrückung der Bauzeit wurde ein Betsaal am Münsterplatz zur Verfügung gestellt.

1985 wurde schließlich die neue Synagoge Ecke Nußmann-/Engelstraße errichtet. Sie befindet sich nahe des Freiburger Münsters. Die Türflügel der alten Synagoge wurden in die neue integriert und noch heute kann man die feinen Schnitzarbeiten betrachten.


Neue Synagoge