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Freiburger Münster

Wiwili Brücke

Wiwili Brücke
Die Wiwili-Brücke verbindet den Stadtteil Stühlinger mit der Altstadt und überbrückt damit die Gleisanlagen des nahegelegenen Freiburger Hauptbahnhofs. Von der Altstadt aus erreicht man über die Brücke der Kirchplatz der Herz-Jesu-Kirche. Die Brücke wurde nach der Freiburger Partnerstadt Wiwili benannt.

Heute steht die Brücke unter Denkmalschutz und beherbergt zwei Gedenkstätten. Die eine Gedenkstätte erinnert an die Verschleppung der badischen Juden nach Gurs und die andere an Bernd Koberstein und Albrecht Pflaum, die in Wiwili während eines humanitären Hilfseinsatzes von den nicaraguanischen Contras ermordet wurden.

Die Brücke ist heute nur noch für Fahrrad- und Fußgängerverkehr freigegeben.

Im September 2009 beendete man die 1,5 Jahre andauernde Sanierung, deren Kosten 8,3 Millionen Euro betrugen. Heute benutzen wieder täglich bis zu 10.000 Radfahrer die Brücke.

Seit 2012 befindet sich am Fuße der Wiwili-Brücke eine Fahrradzählstation. Auf der Rampe der Wiwilibrücke ist eine Induktionsschleife verlegt worden, um die Anzahl der Fahrradfahrer festzuhalten. Am Ende des Jahres wird Bilanz gezogen. Sinn dieser Schenkung des Landes war Freiburg's Auszeichnung des Verkehrsministerium zur Fahrradfreundlichsten Stadt (zusammen mit Offenburg und Karlsruhe). Die Säule soll an diese umweltfreundliche Auszeichnung erinnern und die Radbenutzung fördern.


Wiwili Brücke