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Freiburger Münster

Wiwili Brücke

Wiwili Brücke
Die Wiwili-Brücke verbindet den Stadtteil Stühlinger mit der Altstadt und überbrückt damit die Gleisanlagen des nahegelegenen Freiburger Hauptbahnhofs. Von der Altstadt aus erreicht man über die Brücke der Kirchplatz der Herz-Jesu-Kirche. Die Brücke wurde nach der Freiburger Partnerstadt Wiwili benannt.

Heute steht die Brücke unter Denkmalschutz und beherbergt zwei Gedenkstätten. Die eine Gedenktafel erinnert an die Verschleppung der badischen Juden nach Gurs, symbolisch dafür steht der steinerne "Vergessene Mantel", und die andere an Bernd Koberstein und Albrecht Pflaum, die in Wiwili während eines humanitären Hilfseinsatzes von den nicaraguanischen Contras, ermordet wurden.

Die Brücke ist heute nur noch für Fahrrad- und Fußgängerverkehr freigegeben.

Seit 2012 befindet sich am Fuße der Wiwili-Brücke eine Fahrradzählstation. Auf der Rampe der Wiwilibrücke ist eine Induktionsschleife verlegt worden, um die Anzahl der Fahrradfahrer festzuhalten. Am Ende des Jahres wird Bilanz gezogen. Sinn dieser Schenkung des Landes war Freiburg's Auszeichnung des Verkehrsministerium zur Fahrradfreundlichsten Stadt (zusammen mit Offenburg und Karlsruhe). Die Säule soll an diese umweltfreundliche Auszeichnung erinnern und die Radbenutzung fördern.

Für Touristen und Gelegenheitsradler bietet sich das Fahrradverleihsystem "frelo" in Freiburg an. Mit einer App über das Handy können an vielen Standorten in der Stadt und in der Umgebung (Standorte finden Sie auf der Homepage) ein Rad ausgeliehen werden. Bis zu 4 Personen können mit einem Konto ihre Räder gleichzeitig ausleihen, somit eignet sich das System auch für Gruppen. Ideal auch für Studenten, die Besuch von Freunden oder Familie erwarten und gerne mobil unterwegs sein möchten. Einem Ausflug mit dem Rad durch die Stadt, entlang der Dreisam und über die Wiwilí Brücke stehen somit nichts mehr im Weg.


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