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Freiburger Münster

Siegesdenkmal

Nördlich der Innenstadt befindet sich das Siegesdenkmal vor der ehemaligen Karlskaserne. Es wurde 1876 aufgestellt und stellt ein Denkmal zum Sieg Deutschlands im Deutsch-Französischen Krieg im Jahre 1871 dar.

Das Siegesdenkmal wurde dem badischen Heer im 14. Armeecorps gewidmet, die für die Wiedererrungenschaft des Elsass sorgten. Sie bestritten siegreich, unter dem Befehl des General August von Werder, die Kämpfe bei Montbéliard.

Finanzieren konnten die Badner die Statue mit Spendensammlungen, die von Lörrach bis Karlsruhe reichten. Den Platz bekam die Statue mitten in Baden, in Freiburg im Breisgau. Bei der Einweihung war Kaiser Wilhelm I., Reichskanzler Otto von Bismarck und der Großherzog Friedrich I. von Baden in Freiburg dabei.

Drei Stufen umgeben den Sockelbau, dessen vorgelagerten und gerundeten Postamente jeweils einen der vier Kriegerstatuen tragen. Die vier Krieger tragen jeweils verschiedene Waffen. Drei versinnbildlichen den Verteidigungskampf, während der vierte, ein Artillerist, von einem tödlichen Schuss getroffen ist und zusammensinkt. Zudem sind in das Denkmal vier Bronzetafeln mit Inschrift eingelassen. Bekrönt wird das Postament von einer, auf einer Halbkugel stehenden, Siegsgöttin, die den Lorbeerkranz in ihren erhobenen Händen trägt.

1961 wurde das Denkmal wegen einer neuen Verkehrsführung um ca. 100 Meter nach Westen versetzt.


Siegesdenkmal